Stat E-Stics #62

MG5, Sono Sion, Ford Elektroauto-Ankündigungen, XPeng P5, Rolls Royce Spectre, Maserati GranTurismo Folgore, Zeekr Robo-Taxi

MG 5

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MG5 (Quelle: mgmotor.eu)

Der erste Elektro-Kombi der Welt ist enthüllt. Er wurde auch schon vom Instadriver einem statischen Test unterzogen und konnte begeistern. Details gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=K0O0tyZc0OU

Sono Sion

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Sono Sion (Quelle: Sono)

Nun zu einem deutschen Unternehmen, welches sich unserem Gefühl nach schon eine große Anhängerschaft aufgebaut hat. Die Rede ist von Sono und das erste Modell, der Sono Sion, kommt gut voran. Seit Ende 2021 ist das Unternehmen Sono Motors sogar an der US-Börse gelistet. Jetzt möchte das Unternehmen eine Reihe an Fahrzeugen für Tests bauen und damit den nächsten Schritt einläuten. Die bisherigen Fahrzeuge entsprachen nur Prototypen, die neuen Modelle werden bereits aus Serienkomponenten gebaut sein und entsprechen dem erwarteten finalen Design. Mit den neuen Fahrzeugen soll der Sion nun erprobt und zertifiziert werden, bevor ab 2023 dann die ersten Kundenfahrzeuge auf die Straße gelangen. Getestet wird das Fahrzeug nun unter härtesten Bedingungen wie zum Beispiel in verschiedenen Klimazonen, also sowohl bei sehr großer Hitze als auch bei extremer Kälte. Auch die Solar-Technologie, die ja in der Karosserie integriert ist, wird noch optimiert, ebenso die Justierung der Fahrdynamik zunächst auf Teststrecken, dann auch im realen Straßenverkehr. Bevor dann die endgültige Zertifizierung erteilt wird, werden noch Crashtests mit dem Sono Sion durchgeführt. Angefangen hat bei Sono Motors ja alles in einer kleinen Garage – die Entwicklung ging dann immer weiter und heute ist das Unternehmen kurz davor, sein erstes Modell in Serie auf den Markt zu bringen. Das könnte eine deutsche Erfolgsstory werden.

Für die noch ausstehenden Test- und Erprobungsfahrten stehen Sono Motors 37 Exemplare zur Verfügung, 16 davon können auch wirklich vollwertig gefahren und genutzt werden, die restlichen 21 sind Versuchsträger, an denen andere Dinge getestet werden. Im Sommer 2022 wird dann die öffentliche Premiere des finalen Designs erfolgen und die finalen technischen Daten werden bekanntgegeben. Danach wird ein Teil der Erprobungsfahrzeuge wohl auch im europäischen Raum für Kunden-Testfahrten unterwegs sein.

 Angeboten werden soll der Sono Sion ab einem Preis von 28.500 €. Der Akku soll 54 kWh Kapazität aufweisen, was für 305 km Reichweite ausreichen soll. Zusätzlich hat der Sono Sion rundherum an der Außenhaut Solarzellen integriert, welche für weitere 112 km Reichweite pro Woche sorgen sollen, abhängig natürlich von der Witterung. Zusätzlich soll der Sion sogar andere Verbraucher mit bis zu 11 kW mit Strom versorgen können. Wir freuen uns schon!

Neue Elektroautos von Ford

Ford will in Europa groß herauskommen mit neuen Elektromodellen! Daher wurde nun angekündigt, 7 neue Elektromodelle bis 2024 auf den Markt zu bringen, darunter 3 PKW-Modelle und 4 Nutzfahrzeug-Modelle. Darüber hinaus kündigt Ford an, dass ab 2026 in Europa mehr als 600.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr verkauft werden sollen.

Konkreter wird es nun auch bezüglich des ersten MEB-Modells von Ford: Es soll ein fünfsitziger Sport-Crossover werden, dessen Daten wohl weitgehend jenen des ID.4 ähneln dürften. Der aktuelle Ford Mustang Mach-E ist ähnlich groß wie der ID.4 - wenn also Fords erstes MEB-Modell auch in dieser Größenliga mitspielt, zumindest reichweitentechnisch aber unterhalb des Mustang Mach-E liegen dürfte, fragen wir uns, wo sich dann der Ford MEB-Stromer vom Mustang Mach-E unterscheiden wird, oder wird er gänzlich andere Vorteile bieten? Wir sind gespannt, konkretere Daten zu dem Modell gibt es nämlich noch nicht.

Doch auch ein weiteres neues Modell wird wohl auf VWs MEB-Plattform aufbauen. Ford will das zwar noch nicht bestätigen, doch VW hat schon verraten, dass die “MEB-Allianz” zwischen VW und Ford weiter intensiviert wird. Ford wird zusätzlich zu den bereits zugesicherten 600.000 MEB-Bausätzen noch mal dieselbe Anzahl bekommen, insgesamt also 1,2 Millionen MEB-Plattformen für die kommenden 6 Jahre.

Kürzlich haben wir auch über einen möglichen elektrischen Ford Puma berichtet, der wurde nun offiziell von Ford bestätigt und soll ab 2024 angeboten werden.

Die drei neuen PKW-Elektro-Modelle, welche Ford bis 2024 auf den Markt bringen möchte, dürften somit bereits feststehen. Darunter der MEB-Sport-Crossover, ein weiteres Modell auf MEB-Basis sowie der Puma als Elektroauto.

Zumindest eines der neuen Elektro-Transporter-Modelle steht wohl auch schon fest, es wird der Ford Transit als Elektromodell.

XPeng P5

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XPeng P5

Der europäische Markt wird für chinesische Elektroauto-Start-Ups immer interessanter – nachdem unter anderem bereits MG Motor in einigen europäischen Ländern Fuß gefasst hat und auch den ersten Elektro-Kombi auf den Markt bringt, folgt nun das chinesische Unternehmen XPeng mit dem P5 in vier europäischen Ländern, darunter Norwegen. Der P5 ist eine elektrische Mittelklasse-Limousine ähnlich dem Tesla Model 3, wohl sowohl hinsichtlich der Größe als auch in Bezug auf die technischen Daten. In Norwegen, dem E-Mobilitätsvorreiter Europas, aber auch in Dänemark, den Niederlanden sowie Schweden soll es schon ab April möglich sein, Probefahrten mit dem XPeng P5 zu machen. Interessant wird es vor allem auch bei den Kosten für das Modell: So soll der XPeng P5 in China umgerechnet nur 22.700 € kosten, das ist weniger als die Hälfte der Kosten für das Tesla Model 3. Wann XPeng in Deutschland, Österreich und der Schweiz loslegt, ist noch nicht bekannt, hier soll zunächst aber der ebenfalls aus China stammende Hersteller NIO mit den Modellen ET5 und ET7 den Markt erobern.

Rolly Royce Spectre

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Rolly Royce Spectre (Quelle: S. Baldauf / SB Medien)

Es gibt Erlkönigbilder der Elektro-Oberklasse. Zuerst möchten wir den ersten Elektro-Rolls-Royce präsentieren: den Spectre. Zu sehen ist ein offensichtlich ziemlich großes Coupé, die Außenabmessungen scheinen wirklich gewaltig zu werden, was auch schön an anderen Fahrzeugen zu vergleichen ist, wie beispielsweise anhand des Seat Leon, welcher in einem Video vor dem Spectre fährt. Auch andere Details sprechen für gewaltige Außenabmessungen - so ist die Hinterachslenkung sehr deutlich zu erkennen. Wir würden daher von einer Außenlänge von 5 m oder sogar etwas mehr ausgehen. Das Leergewicht wird auf etwa 3 Tonnen geschätzt, das ist sogar mehr, als das riesige Tesla Model X auf die Waage bringt. Technisch wird auf das bestehende Konzept des BMW iX zurückgegriffen, der Akku im Spectre soll 100 kWh fassen und für rund 500 km Reichweite ausreichen. Marktstart des Rolls Royce Spectre soll ab dem vierten Quartal 2023 sein.

Maserati Gran Turismo Folgore

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Maserati Gran Turismo Folgore

Auch vom Maserati GranTurismo Folgore gibt es neues Bildmaterial. Wie auch beim Rolls Royce wird dieses Modell ebenfalls ein reinelektrisches Sport-Coupé werden. Was direkt ins Auge fällt ist, dass der Maserati außen doch kürzer sein dürfte als der Spectre, und insgesamt könnte er doch mehr auf Sportlichkeit ausgerichtet sein, was auch die Anzahl der Motoren und die wohl daraus resultierende Leistung zeigen. So wird der Elektro-Maserati an der Vorderachse einen Motor und an der Hinterachse sogar 2 Motoren haben, ein insgesamt 3-motoriges Performance-Biest also. Wie der Royce soll auch der Maserati ab dem Jahr 2023 in den Verkauf gehen.

Zeekr Robo-Taxi

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Zeekr Robo-Taxi

Über Zeekr haben wir schon berichtet: Ein chinesisches Elektroauto-Start-up, welches durchaus vielversprechend wirkte. Jetzt wurde erstmals ein Modell von Zeekr bei Wintertests erwischt und wir haben die Bilder für euch. Konkret handelt es sich um ein Roboter-Taxi für Waymo. Auch wenn das Modell noch gut getarnt ist, geht schon hervor, dass es sich um ein Modell in Van-Form handeln wird, welches vielleicht sogar für 7 Personen in 3 Reihen Platz bieten könnte. Wer sich nun denkt, Moment, dieses Design kommt mir doch bekannt vor, dem können wir bestätigen, dass man durchaus an einigen Punkten Ähnlichkeiten zu VWs ID.Buzz erkennen kann. Auf den Wintertest-Bildern ist am Steuer des Zeekr Robotertaxis ein Fahrer zu erkennen. Ob das nur für die vorläufigen Tests so ist, oder ob es das Modell später sowohl als selbstfahrendes Fahrzeug wie auch als klassischen Modell geben wird, werden wir wohl erst später erfahren. Ab 2024 soll es so weit sein und das Zeekr Robotertaxi auf den Straßen unterwegs sein.


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