Stat E-Stics #53

Vergleich Zulassungszahlen 2020/2021, beliebteste Modelle 2021, THG-Quote, neue Elektroautos: VW ID. Buzz, Hyundai IONIQ 6, Zeekr 001

Zulassungszahlen Elektroautos Deutschland insgesamt 2021

2021 wurden in Deutschland sagenhafte 83,3% mehr Elektroautos neu zugelassen als im Jahr 2020.
Das zeigt sich auch in den Zahlen der anderen Antriebe: bei den Benzinern gab es einen Einbruch von fast 29% und bei den Dieselautos sogar einen 36%-Einbruch. Der Anteil der Elektroautos, im Vergleich zu allen auf der Straße fahrenden Autos, lag im Gesamtzeitraum 2021 bei durchschnittlich 13,6%. Dieser Wert wächst kontinuierlich, auch als Resultat der Zulassungen, sodass zum Beispiel allein im Dezember der Anteil der Elektroautos schon bei 21,3% lag. Das lässt uns also frohen Mutes in die Zukunft blicken und bestärkt uns auf unserer Mission for no Emission.

Die beliebtesten Elektroautos 2021

Gucken wir jetzt mal rüber, für welche Modelle das Jahr 2021 besonders süß war: 2021 war das beliebteste Elektromodell das Tesla Model 3! 35262 Fahrzeuge wurden neu zugelassen und 10 % Anteil macht dieses Prachtexemplar eines Elektroautos aus. Platz 2 konnte sich dann der VW e-up schnappen, mit 9 % Anteil, und an dritter Stelle folgt der VW ID.3 mit 26693 neu zugelassenen Fahrzeugen. Die Kleinwagen Renault Zoe und Smart EQ ForTwo waren aber auch sehr gefragte Modelle und kommen auf 7 % bzw. 5 % Marktanteil bei den Elektroautos. Aber auch der Kona von Hyundai war sehr gefragt, hier haben es im Jahr 2021 circa 17000 Fahrzeuge neu auf die deutschen Straßen geschafft. Anfang 2021 wurde ja teils heftig spekuliert, wie sich die Anteile zwischen dem VW ID.4 und dem Skoda Enyaq aufteilen würden, und ob eines der beiden Modelle der klare Sieger sein könnte. Die Jahreszahlen beweisen nun jedoch, dass sowohl der VW als auch der Skoda de facto gleich stark gefragt waren. Beide weisen einen Marktanteil von 4 % auf. Auf den Plätzen 9 und 10 finden wir den Fiat 500e und den BMW i3 mit jeweils 3 % Anteil. Das Tesla Model Y wurde hier natürlich nicht vergessen, aber die Auslieferungen haben hierzulande erst Ende August begonnen, weswegen die Gesamtzahlen des Model Y natürlich geringer sind als bei Modellen, die schon das ganze Jahr ausgeliefert wurden.

Die Zulassungszahlen für Österreich und die Schweiz könnt ihr außerdem bald auch hier nachlesen!

THG-Quote für Elektroautos

Diejenigen, die sich eines dieser Modelle zugelegt haben – oder auch ein ganz anderes, ja eigentlich jeder mit Elektroauto oder Elektroauto-Wunsch darf jetzt genau aufpassen, denn er könnte jetzt innerhalb von nur 2 Minuten an 300 € kommen!
Das klingt jetzt vielleicht zu schön, um wahr zu sein, stimmt aber doch – denn es geht um die THG‑Quote, also die Treibhausgasminderungsquote. Bei dieser Quote geht es darum Treibhausgasemissionen zu reduzieren und das nicht durch Verbote, sondern durch Belohnungen – und da Elektroautos genau das machen, nämlich Emissionen reduzieren, indem erst gar keine entstehen, werden Elektromobilisten nun mit ca. 300 € belohnt – und das kann teilweise sogar ein bisschen mehr sein! Alles was benötigt wird, ist Zugang zum Internet und ein Zulassungsschein über ein Elektroauto, was auch bedeutet, dass z.B. auch geleaste Autos quotenberechtigt sind – Hybride oder Plug-In Hybride zählen allerdings nicht.
Das Ganze funktioniert so, dass für dieses Elektroauto ein Umweltzertifikat ausgestellt wird, welches am Ende dann quasi an Firmen verkauft wird, die in Deutschland verpflichtet sind, ihre Emissionen zu senken. Das könnten zum Beispiel Mineralölunternehmen oder Tankstellenbetreiber sein. Damit werden dann fossile Energien teurer und die Elektromobilität wird gefördert. Verkauft werden diese Zertifikate über Vermittlungsplattformen, bekannte Namen sind da zum Beispiel Emobia oder Maingau Energie, es gibt aber noch einige andere – und diese Plattformen zahlen dann auch den Elektroautobesitzern diese    300 € aus.
Die Prozedur dauert dann auch wirklich nur 2 Minuten:
Man geht einfach auf die Webseite des Vermittlers, wählt im Menü so etwas wie THG-Quote aus, gibt seine Daten ein, lädt seinen Fahrzeugschein hoch und gibt die IBAN zum Überweisen der Prämie an.
Es ist auch möglich auszuwählen, ob man den Bonus zunächst einmalig nur für ein Jahr ausgezahlt bekommen möchte oder direkt für 2 oder 3 Jahre, denn diese Prämie ist nicht einmalig, sondern kann jährlich bezogen werden. Kleiner Tipp von uns - Da es möglich ist, dass sich die Prämie in Zukunft sogar noch erhöhen wird, ist es vielleicht sogar sinnvoll, zunächst nur dieses eine Jahr ausgezahlt zu bekommen. Wie bereits erwähnt, kann man auch mit einem geleasten Elektroauto die Prämie beziehen und wenn man zum Beispiel bei Instadrive ein Fahrzeug im Easing hat, dann wird euch auch dieser Prozess abgenommen und die Prämie gleich in den Monatsraten eingepreist.

Neue Elektroautos 2022

VW ID.Buzz

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VW ID. Buzz

Nach dieser erfreulichen Meldung des Geldes, gibt es jetzt die erfreuliche Ankündigung einer, ja, erfreulichen Ankündigung - denn! - die offizielle Premiere des VW ID. Buzz wurde jetzt für den 9. März angekündigt und das wird vor allem spannend, da die Erwartungshaltung bezüglich des Designs so hoch ist. Das finale Design wird dann aber am 9. März feststehen und natürlich auch, ob es beim Namen ID. Buzz bleiben wird. Der ID.Buzz wird ja als Van und als Transporter auf der MEB-Plattform von VW stehen und damit bisherige Transportermodelle in den Schatten stellen. Besonders bei der Studie sah es optisch nach vielem Allerlei aus, die erwischten Erlkönige hingegen waren dann wieder zurückhaltender in der Optik. Bei der Studie waren auch die Abmessungen mit 5 m Außenlänge sehr großzügig, wobei laut den aktuellsten Informationen die Serienversion mit 4,7 Metern etwas darunter liegen soll. Vielleicht soll es ja aber auch eine zweite Version mit doch 5 m Außenlänge und verlängertem Radstand geben. Besonders spannend ist, dass es beim ID. Buzz 200 Liter Stauraum entweder in einem Frunk oder vorderen Stauraum geben soll – was den ID. Buzz zum ersten Modell auf der MEB-Plattform machen würde, der ÜBERHAUPT einen Frunk haben könnte. Ansonsten sollen 600 Liter in den Kofferraum passen. Nach den neuesten Informationen soll es den ID. Buzz mit entweder 60 kWh oder 100 kWh Batteriepaket geben, womit er dann auf entweder 300 oder 500 km laut WLTP kommen würde. Was denn jetzt alles wirklich im ID. Buzz drin sein wird, das erfahren wir in weniger als 2 Monaten!

Hyundai IONIQ 6

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So wie die Studie Precept wird der Hyundai Ioniq 6 leider nicht aussehen. 

Ein weiteres spannendes Modell für dieses Jahr ist außerdem von Hyundai im Anmarsch, nämlich der IONIQ 6!
Der IONIQ 6 wird vor allem deswegen ein Schmuckstück, weil er auf der E-GMP Plattform aufbauen wird, die ja 800 Volt bietet. Der IONIQ 5 war das ja auch schon und auch der Kia EV6, beides tolle Autos, die der Instadriver schon testen durfte. Der Ioniq 6 wird damit wohl auch auf beeindruckende 220 kW Ladeleistung kommen und einen Akku von 72,6 kWh oder sogar von 77,4 kWh Leistung bekommen, wie es eben beim Kia EV6 der Fall ist. Damit wird der IONIQ 6 auch auf jeden Fall eine Reichweite von über 500 km nach WLTP haben und es somit mit jeder Autobahn aufnehmen können. So weit - so gut.

Zeekr 001

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Zeekr 001 (Quelle: zeekrlife.com)

[Aussprache: Siikr] ist eine neue Marke, die von der Volvo-Mutter Geely ins Leben gerufen wurde. Zeekrs Fokus soll auf dem der Premium-Stromer liegen und schon 2023 möchte die Firma in Europa Fuß fassen. Das erste Modell ist der Zeeker 001, ein Shooting Brake auf Geelys S.E.A., also Sustainable-Experience-Architecture-Plattform. Angetrieben wird das Auto von einem oder zwei Elektromotoren mit 200 oder 400 kW Gesamtleistung und der Sprint von 0 auf 100 ist in nur 3,8 Sekunden abgeschlossen – und obwohl man in den meisten europäischen Ländern ja nur 130 km/h fahren kann, ist erst bei über 200 km/h Schluss für den Zeekr 001 - und seinen auf deutschen Autobahnen fahrenden Besitzer. 86 oder 100 kWh haben die verbauten Akkus, was für bis zu 712 km Reichweite sorgen soll – wobei es sich hier um eine Angabe nach dem veralteten NEFZ-Zyklus handelt, da das Auto aus China stammt. Die maximale Ladeleistung soll bei 360 kW liegen, was wirklich ausgesprochen gut klingt, wobei wir sehen müssen, wie gut sich so das Fahrzeug dann in der Realität machen wird. Mit technischen Details wie mit einer Luftfederung, die Bodenfreiheiten von 11,7 bis 20,5 cm erlauben soll, Gesichtserkennung zum Ver- und Entriegeln des Autos, Over The Air Updates und “automatischen Türen”, möchte Zeekr noch weitere Aufmerksamkeit bekommen. Mit “automatischen Türen” ist wohl eine elektrische Öffnung der Türen, wie beim Model X, gemeint. Aber das alles ist noch nicht genug, bis 2025 möchte man tatsächlich 7 Modelle anbieten. Diese Marke wurde gerade erst gegründet und innerhalb von 3 Jahren sollen insgesamt 8 Modelle entstehen – allerdings steht noch nicht fest, ob alle Modelle auf dem europäischen Markt angeboten werden sollen, aber wir lassen uns gerne überraschen! Mit Geely im Hintergrund hat Zeekr auf jeden Fall grundsätzlich das Zeug dazu, auch in Europa Kunden zu begeistern.


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