Stat E-Stics #42

General Motors plant seine Elektroautozukunft, Chevrolet Silverado, Chevrolet Equinox, Chevrolet Blazer, Chevrolet Bolt und Cadillac Lyriq, Alfa Romeo Vassago, Mercedes-Benz EQB

General Motors plant seine Elektroautozukunft

Der US-Automobilkonzern General Motors ist, wenn man nach den Absatzzahlen geht, der drittgrößte Hersteller der Welt. Und auch GM hat Großes vor, was die Elektromobilität angeht. Nicht weniger als 30 Elektromodelle soll es quer durch die Konzernmarken Chevrolet, Cadillac, GMC, Buick sowie Corvette geben, und das schon bis zum Jahr 2025. Für alle Modelle wird die selbst entwickelte Elektroplattform Ultium zum Einsatz kommen. Das sind sehr interessante News, doch nun hat GM dazu ein paar Details preisgegeben, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten:
So ist ein großes Ziel, den Jahresumsatz bis 2030 zu verdoppeln und gleichzeitig den aktuellen Marktführer Tesla im Heimatland USA zu übertrumpfen. Derzeit belegt General Motors in den USA den zweiten Platz, was die Verkaufszahlen angeht. Damit der Abstand zu Tesla relativ t verkürzt werden kann, will General Motors zunächst die beliebtesten Modelle auf Elektroversionen umstellen.

Chevrolet Silverado

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Chevrolet Silverado (Quelle: chevrolet.com)

So soll das beliebteste Fahrzeug, der Elektro-Pick-up Chevrolet Silverado, das erste neue Modell werden. Allein aufgrund der Konkurrenzsituation ist das nachvollziehbar, vor allem natürlich auf dem US-Markt, da unter anderem Ford den Pick-up F-150 als Elektrovariante anbieten wird und auch der Tesla Cybertruck nach derzeitigem Stand ab Ende 2022 in den USA ausgeliefert werden soll.

Chevrolet Equinox

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Chevrolet Equinox (Quelle: Chevrolet)

Der zweitgefragteste Wagen ist der Chevrolet Equinox, der gemeinsam mit dem Silverado etwa 50 % aller verkauften General Motors Autos ausmacht. Beim Equinox handelt es sich um einen Mittelklasse-SUV, welcher auch preislich ein sehr ansprechendes Modell für die Kundschaft werden soll. So ist ein Verkaufspreis von nur rund 30.000 US-Dollar angedacht, das würde rund 26.000 € entsprechen, was für ein Mittelklasse-SUV schon ein Kampfpreis wäre. General Motors möchte damit alle bisherigen Kunden des Equinox ansprechen und somit preislich ein Fahrzeug anbieten, das nicht teurer als die bisherige Verbrennerversion ist. Mal sehen, ob es dieses Modell auch bis nach Europa schafft und hier zu ähnlichen Preisen angeboten werden kann.

Chevrolet Blazer, Chervrolet Bolt und Cadillac Lyriq

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Chevrolet Bolt (Quelle: Chevrolet)

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Cadillac Lyriq (Quellle: Cadillac)

Auch ein weiteres SUV, der Blazer, soll eine Elektroversion bekommen. Dieses Modell ist größenmäßig etwas über dem Equinox angesiedelt und etwa vergleichbar mit der Größe des VW ID.4.
Doch damit nicht genug, General Motors arbeitet bereits an weiteren reinelektrischen Modellen für eine klimafreundliche Mobilität der Zukunft. Genauere Details dazu verrät der Hersteller zwar noch nicht, doch wird davon ausgegangen, dass es ein weiteres neues Modell geben könnte, welches als Nachfolger des Chevrolet Bolt fungieren soll. Dieser Kompaktstromer in der Golf-Klasse – eigentlich muss man nun ja ID.3-Klasse sagen – soll zu einem absoluten Kampfpreis von nur 20.000 US‑Dollar, also ca. 17.000 € im Handel angeboten werden.
Grundsätzlich muss man anmerken, dass der europäische Markt bisher nicht die allergrößte Rolle für General Motors gespielt hat. Konkrete News, ob der Konzern mit dieser Elektro-Offensive nun auch stärker in Europa Fuß fassen möchte, gibt es demnach noch nicht. Ein paar wenige Modelle werden zurzeit zwar im deutschsprachigen Raum vertrieben, darunter die Corvette oder auch der Cadillac XT4, jedoch handelt es sich hierbei noch um Verbrenner-Modelle und auch davon sind hierzulande nur relativ geringe Stückzahlen unterwegs. Allerdings heißt es, dass kommende Elektroautos wie der Cadillac Lyriq es auch nach Deutschland und weitere europäische Länder schaffen sollen.

Alfa Romeo Vassago

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Alfa Romeo Vassao (Copyrigt: Hao Hu)

Alfa Romeo war bisher, was das Angebot an Elektroautos angeht, noch nicht so stark vertreten, doch das soll sich nun ändern. Der Hersteller möchte direkt mit einem großen SUV loslegen, welches den Modellnamen Vassago trägt. Das Elektro-SUV ist 4,86 m lang und damit eine ganze Klasse über den im deutschsprachigen Raum so populären Modellen ID.4, Mustang Mach-E oder dem Model Y positioniert. Der Radstand allerdings beträgt “nur” 2,84 m, da bietet beispielsweise ein IONIQ 5 mit exakt 3 m deutlich mehr Radstand. Beim Vassago führen die daraus resultierenden relativ langen Überhänge zwar dazu, dass das Fahrzeug noch länger wirkt, allerdings bietet ein größerer Radstand den Insassen auch deutlich mehr Platz in der Fahrgastzelle. Hier muss also jeder für sich individuell entscheiden, ob das äußere Erscheinungsbild oder der Platz im Innenraum wichtiger ist. Der Vassago möchte ganz bewusst ein sportliches Image nach außen tragen, dazu trägt neben den langen Überhängen auch die fließende Dachlinie bei.
An der Front scheinen sich bei mehr und mehr Herstellern sehr schmale Scheinwerfersignaturen durchzusetzen, so auch beim Alfa Romeo Vassago. Beim Alfa sind diese noch dazu mit einer sehr aufwendigen LED-Signatur hervorgehoben, die uns äußerst gut gefällt. Zum optischen Augenschmaus tragen außerdem die in Schwarz gehaltenen Karosserie-Elemente sowie die riesigen Räder am Vassago bei, welche das E-SUV noch sportlicher erscheinen lassen. In der Seitenansicht fallen die versteckten Türgriffe und die fehlende B-Säule auf. Auf Letztere kann verzichtet werden, da der Alfa über sogenannte Selbstmordtüren verfügt. Ja, die werden wirklich so bezeichnet und stehen für ein Türdesign, welches bereits vom BMW i3 oder dem Mazda MX-30 bekannt ist. Für sportliche Optik auch am Heck des Fahrzeugs sorgt ein großer Spoiler. Der optische Gesamteindruck wird durch die schicken LED-Rückleuchten mit dem durchgehenden Leuchtband unterstrichen.
Neben dem neuen Vassago möchte Alfa Romeo in Zukunft auch elektrische Nachfolger der Modelle Stelvio und Giulia anbieten. Wir sind gespannt, wohin sich Alfa Romeo in der elektrischen Zukunft der Mobilität entwickeln wird.

Mercedes-Benz EQB

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Mercedes-Benz EQB

Allzu viel ist vom neuen Mercedes-Benz EQB noch nicht bekannt, dennoch startet ab sofort die Produktion des SUVs im ungarischen Kecskemét. Beim EQB handelt es sich um die batterieelektrische Ausführung des Verbrenner-Modells GLB und er ist neben dem EQA nun das zweite elektrische Kompakt-SUV des Herstellers aus Stuttgart. Trotz des Produktionsbeginns des EQB ist noch unklar, ab wann die Auslieferung in Europa startet, konfigurierbar ist das Modell auf der Webseite von Mercedes nämlich noch immer nicht. Das bereits vorgestellte Fahrzeug wurde damals nur in der Version für den chinesischen Markt gezeigt. In Europa soll es deutlich mehr Individualisierungsmöglichkeiten geben. So sind einerseits Varianten sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb geplant, und auch verschiedene Leistungsstufen, ebenso eine Version mit über 200 kW Motorleistung sind vorgesehen. Der Akku wird zunächst 66,5 kWh Netto-Kapazität haben, was etwas weniger als bei der Konkurrenz von VW, Ford oder Tesla sein wird. Später soll es aber auch vom EQB eine sehr reichweitenstarke Version geben, wobei es derzeit noch generell keine Angaben zur Reichweite des EQB gibt. Mit 4,68 m Länge, 1,83 m Breite und 1,67 m Höhe ist der EQB größenmäßig genau zwischen dem ID.4 und dem Model Y angesiedelt. Wie auch das Model Y soll auch der EQB optional mit dritter Sitzreihe für bis zu 7 Sitze angeboten werden. Durch das steil abfallende Heck geht in Reihe 3 keine Kopffreiheit verloren und auch das Kofferraumvolumen leidet nicht darunter. So hat die Fünfsitzer-Version des EQB ein Kofferraumvolumen von 495 Litern bzw. 1710 Liter bei umgeklappter Rückbank. Die Siebensitzer-Variante kann bis zu 465 bzw. 1620 Liter einladen. Ladetechnisch gibt es vorerst keine großen Überraschungen, da der EQB die technische Basis vom EQA erbt, was bedeutet, dass er dreiphasig mit bis zu 11 kW AC-Laden kann und am Schnelllader bis zu 100 kW Ladeleistung aufnimmt. Weitere Daten kündigt Mercedes erst für einen späteren Zeitpunkt an.


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