Elektroauto-News #78

Citroen e-C4X, Audi e-tron A3, Neues von Jaguar, Drako Dragon, Tesla Q2 Zahlen, Tesla GIGA Berlin schließt, Tesla Model 3 und Y Rückruf, VW ID. Buzz, Porsche Macan EV, Audi e-tron Quattro, Hyundai IONIQ 5 N 

Citroen e-C4X

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Citroen e-C4X (Quelle: YouTube/Citroen)

Nein, das ist nicht einfach ein e-C4 mit Allrad, denn der e-C4X misst mit 4,60 m Länge um 24 cm mehr als der bekannte e-C4. Allrad ist beim e-C4X auch gar kein Thema, denn die Technik ist identisch mit jener des e-C4, also auch der Akku ist mit 46 kWh netto gleich groß. Trotz größerer Abmessungen und damit wohl auch mehr Masse wird eine WLTP-Reichweite von 360 km angegeben. Am spannendsten ist aber der Kofferraum, denn mit 510 Litern Fassungsvermögen eignet sich dieser auch für Familien mit Kindern problemlos. Losgehen soll es ab 2023, Preise sind aber noch keine bekannt.

Audi e-tron A3 rein elektrisch

Der A3 e-tron kommt ab 2026 - Achtung, hier geht es nicht um die Plug-In-Version, sondern um den reinelektrischen A3. Offiziell vorgestellt werden soll der A3 Elektro im Spätsommer 2025 und wird dann schon auf der neuen SSP-Plattform der VW-Gruppe basieren, welche ja der Nachfolger von MEB sein wird. Mit der neuen Plattform wird der elektrische A3 sowohl als Hecktriebler als auch als Allradvariante kommen und voraussichtlich Leistungen zwischen 190 PS und 350 PS bieten.

3 neue Jaguar Elektroautos

Jaguar hat mit dem i-Pace derzeit nur ein reinelektrisches Modell im Angebot, doch der Hersteller ist ehrgeizig in zweierlei Hinsicht. Zum einen will der Hersteller sich zur reinen Elektroautomarke entwickeln, zum anderen werden auch direkt 3 neue E-Modelle angekündigt. Es wird einerseits ein “Einstiegs”-Jaguar werden, welcher zwar preislich nicht im Bereich beispielsweise eines Skoda Enyaq liegen wird, aber dennoch günstiger als die anderen geplanten Modelle. Das erste Modell wird es wohl ab Ende 2024 auf den Markt schaffen. Bis Mitte des Jahrzehnts möchte Jaguar damit zur vollelektrischen Luxusmarke werden.

Drako Dragon mit 1500 kW Leistung

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Drako Dragon

Ein Tesla Model X Konkurrent und das auch noch mit 2.000 PS, was hat es damit auf sich? Der Drako Dragon ist das zweite Modell eines noch recht neuen amerikanischen Elektroauto Start-ups. 2.000 PS soll er haben. Zum Vergleich: Das Tesla Model X Plaid hat “nur” 1.020 PS, also gerade einmal halb so viel Leistung. Während Teslas Plaid-Modelle 3 Motoren haben, soll der Dragon sogar mit 4 Antriebsmotoren ausgerüstet sein, also wirklich einen eigenen Motor für jedes Rad. Eine 0 auf 100 km/h Beschleunigung ist zwar noch nicht bekannt, dafür aber ein 0 auf 60 mph Wert, was 96 km/h entspricht. Diese Geschwindigkeit erreicht der Drako Dragon laut Datenblatt nach nur 1,9 Sekunden. Das ist ein extrem guter Wert, aber der muss natürlich auch auf die Straße gebracht werden. 322 km/h oder 200 mph werden als Maximaltempo angegeben, das ist identisch mit jenem des Model X Plaid. Auch identisch mit dem Model X von Tesla wirken die hinteren Türen, welche beim Drako auch als Flügeltüren ausgeführt sind. Während aber Tesla sein Model X optional mit bis zu 7 Sitzen liefert, soll der Drako Dragon nur 5 Sitze bekommen, trotz vermutlich ähnlich großer Abmessungen des Fahrzeuges. Und der Preis? Der soll jedenfalls deutlich günstiger sein als die 1,25 Millionen US-Dollar von Drakos erstem Modell, dem Drako GTE. Wir würden dennoch davon ausgehen, dass der Dragon ein gutes Stück teurer als das Model X sein wird.

Tesla Zahlen 2 Quartal

Tesla lieferte im 2. Quartal etwas weniger aus, als so manche erwartet hatten. Knapp 255.000 Autos waren es. Die Prognosen rechneten noch mit 257.000 bis 263.000 Fahrzeuge. Im Vergleich zu Q1 2022 lag das Minus bei 18 %. Das hat aber natürlich nichts damit zu tun, dass plötzlich weniger Leute einen Tesla haben wollen, sondern ist vielmehr auf den Corona-Ausbruch in Shanghai zurückzuführen. Dort war die Tesla-Giga-Factory für 3 Wochen geschlossen, was rund ein Viertel des Quartals ausmacht. Ein wenig konnte unter anderem zwar die Giga-Factory Grünheide den Produktionsstopp abfedern, aber eben nicht zur Gänze, denn wir wissen, dass in Grünheide ebenfalls nicht alles rund läuft. Tesla blickt dennoch positiv in die Zukunft, da der Hersteller auf einem guten Weg ist, die 1.000.000 Auslieferungen im Jahr 2022 zu erreichen.

Farbauswahl Tesla Model Y

Was für eine Meldung – 1.000.000 Auslieferungen sind das Ziel, die Giga-Factory Berlin hat gerade erst aufgesperrt, noch nicht einmal Vollbetrieb aufgenommen, und jetzt stehen die Bänder still. Grund dafür ist ein geplanter zweiwöchiger Produktionsstopp aufgrund von Umbauarbeiten. Das ist deshalb nötig, weil die angepeilten 1.000 Model Y pro Woche nur ein einziges Mal auch wirklich erreicht wurden. Die Autos stehen offenbar doppelt so lange wie geplant in jeder Station, wodurch die Erreichung des Produktionsziels sehr schwierig umzusetzen ist. Deswegen wird nun umgebaut, um die Effizienz der einzelnen Arbeitsschritte zu verbessern und damit das erwartete Produktionsniveau auch wirklich erreichen zu können.

Rückruf Tesla Model 3 & Model Y

Noch eine weitere Nachricht zu Tesla: Erneut gibt es einen Rückruf, weil beim Model 3 und Model Y das automatische Notrufsystem ausfallen könnte. Konkret geht es um rund 60.000 Fahrzeuge, welche ab 2022 produziert wurden, auch das Model Y Performance aus der deutschen Fabrik könnten betroffen sein. Da es sich wohl um einen Software-Fehler handelt, müssen betroffene Fahrzeuge aber nicht zwangsläufig in die Werkstatt, das Problem könnte auch via OTA-Update behoben werden.

VW ID.Buzz Produktion läuft wieder an

Tesla macht für 2 Wochen dicht, VW produziert wieder. Kürzlich haben wir ja über den Produktionsstopp des ID.Buzz berichtet, weil die Akkus nicht zufriedenstellend waren. Nun die gute Nachricht dazu: Die Produktion wurde am 4.7. wieder aufgenommen und soll in den nächsten Tagen wieder das Produktionsniveau vor der Pause erreichen.
VW Nutzfahrzeuge sagt dazu, dass das Problem erkannt und behoben worden sei und die Akkuzellen nun den erwarteten Qualitätsstandards entsprechen würden. Der Produktionsstopp hat dazu geführt, dass 200 Fahrzeuge nicht produziert wurden, was sich jedoch von VW ohne Probleme wieder aufholen lässt. So soll auch dem geplanten Auslieferungsstart im Oktober nichts im Wege stehen. Das sind gute Nachrichten.

Porsche Macan EV

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Porsche Macan EV (Quelle: Stefan Baldauf)

2024 soll der vollelektrische Porsche Macan EV kommen. In den Alpen sind die derzeit neusten Porsche Macan Bilder entstanden. Sehr gut zu erkennen sind die rahmenlosen Türen des Macan EV, aber auch das Design der Scheinwerfer mit dem Tagfahrlicht und dem Blinker. Front und Heck sind ansonsten noch sehr stark getarnt. Im direkten Vergleich mit dem Porsche Cayenne sieht der Macan EV etwas kleiner aus.

Dass der Macan EV auch Anhänger ziehen darf, steht schon fest, schließlich wäre ansonsten auf den Erlkönigen wohl keine Anhängerkupplung montiert.

Audi e-tron quattro Facelift

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Audi e-tron quattro (Quelle: Stefan Baldauf)

Auch vom Audi e-tron quattro Facelift sowie der entsprechenden Sportback-Version gibt es neues Bildmaterial. Änderungen gibt es in optischer Hinsicht bei den Scheinwerfern und den Stoßstangen, technisch wird sich vor allem bei der Akkuleistung etwas tun. Und auch beim Namen ist man sich bei Audi offenbar noch nicht so ganz sicher, denn neben der Bezeichnung e-tron quattro Facelift könnte der Wagen auch Q8 e-tron Facelift genannt werden.

Hyundai Ioniq 5 N

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Hyundai Ioniq 5 N (Quelle: Stefan Baldauf)

Zum IONIQ 5 N soll offenbar am 15.7. etwas vorgestellt werden, um was genau es dabei gehen wird, dazu haben wir noch keine Infos. Aber wir dürfen gespannt sein.


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