Tesla Model 3 Facelift 2023

Das bis vor Kurzem beliebteste Modell in Teslas Portfolio wird 2023 wohl eine Überarbeitung erfahren. Das berichten Insider der Branche.

Aktuelles Model 3 und Preise

Das Tesla Model 3 wurde in Europa erst im Frühjahr 2019 auf den Markt gebracht, in den USA ist es jedoch bereits seit 2017 erhältlich und hat seitdem noch kein großes Update erhalten.
Bisher gab es nur das Chrome-Delete-Update, neue Frontscheinwerfer, sowie unterschiedliche Akkus und Hardware für diverse Funktionalitäten des Elektroautos, sowie Innenraum-Adaptionen.
Dies hat jedoch, zusammen mit der generell schwierigen Situation auf dem Automobilmarkt, immer wieder zu Preissteigerungen beim Model 3 geführt, sodass ein neues Model 3 Hinterradantrieb in Deutschland aktuell mindestens 53.470 € vor allen Förderungen kostet.
Als Long Range kostet das Model 3 mindestens 62.970 € vor Förderungen, das Model Y Long Range hingegen kostet in Deutschland derzeit mindestens 61.820 € vor Förderungen, ist also um mehr als 1.000 € günstiger als das Model 3.
Und hier haben wir den Grund, weswegen eine Überarbeitung des Model 3 dringend notwendig ist. Das Model Y ist größer, bietet daher mehr Platz sowie eine große Kofferraumklappe und ist zumindest teilweise schon made in Germany. Das Model 3 muss also günstiger werden, dazu aber gleich mehr.

Projekt Highland

Das ist der Codename für ein neues Model 3, das ab dem dritten Quartal 2023 auf den Markt kommen könnte, so berichtet Reuters.
Was verbirgt sich dahinter?
Ein wichtiger Aspekt des kolportierten Facelifts wird der neue Herstellungsprozess sein. Derzeit werden teilweise noch zu viele und zu komplexe Teile verwendet.
Das Model Y weist hier jedoch den Weg, wie es effizienter gehen kann, denn da wird insbesondere der Rahmen des Fahrzeughecks bereits aus nur einem einzigen Gussteil hergestellt. Aus der GigaFactory Texas gab es kürzlich auch ein erstes Foto, welches das erste Frontgussteil eines Model Y zeigen soll.
Diese Technik könnte nun auch für das neue Model 3 verwendet werden, sodass der Rahmen aus einem einzigen Gussteil für die Front, einem einzigen Teil fürs Heck, und dem dazwischen liegenden Akku als tragendes Element bestehen dürfte.
Das wird die Kosten bereits stark reduzieren, wird aber noch nicht ausreichend sein, um genug preislichen Abstand zwischen Model 3 und Y zu schaffen.
Starten soll die Produktion ab Herbst 2023 zunächst nur im chinesischen Werk - sehr spannend, dass es im Heimatmarkt USA später losgehen wird.
Die Fertigung in Grünheide bei Berlin würde jedenfalls zu Einsparungen bei den Transportkosten führen.
Ansonsten wird sich wohl das äußere Erscheinungsbild des neuen Model 3 nicht stark vom bisherigen unterscheiden - das sehen wir ja auch beim neuen Model S und Model X, wo die Optik außen in vielerlei Hinsicht gleich geblieben ist.
Es werden äußerlich vor allem die Sensoren sein, bei denen sich das neue Model 3 zum bisherigen unterscheiden wird, denn Tesla will bekanntlich nur noch auf Kameras setzen. Also lassen sich auch hier ein paar Euro einsparen.

Technikvorschau Model 3 Facelift

Sehen wir uns die Technik des neuen Model 3 an; was dürfen wir erwarten?

Beim Model S Plaid sind die Motoren überarbeitet worden und nun noch effizienter und wohl gleichzeitig auch günstiger in der Herstellung.
Dass auch hier also das Know-How dem neuen Model 3 zugute kommt, das erscheint durchaus wahrscheinlich. Ob wir dann statt eines Model 3 Performance zukünftig auch ein Model 3 Plaid sehen werden, darüber können wir nur spekulieren - cool wäre es aber auf jeden Fall.
Ladetechnisch ist die Frage, ob es bei den maximal 250 kW bleibt, oder ob die Ladeleistung noch höher ausfallen könnte - denn die Version 4 der Supercharger soll bald eingeführt werden und wird vermutlich eine höhere Leistung als die Version V3 liefern. Wünschenswert, aber eher unwahrscheinlich wird dagegen Vehicle-to-load sein. In dieser Hinsicht haben andere Hersteller Tesla bereits einiges voraus.

Innenraum des überarbeiteten Model 3

Jetzt aber zum neuen Innenraum, der auch vom neuen Model S inspiriert worden sein soll.
Das heißt, das Lenkrad soll die futuristische Yoke-Form bekommen und die Hebel hinter dem Lenkrad wird es wohl nicht mehr geben, die Funktionen wandern in Form von Tasten aufs Lenkrad.
Außerdem wird berichtet, dass das neue Model 3 womöglich ein hochkant installiertes Display erhalten könnte - das halten wir für weniger wahrscheinlich, da es bei den neuen S und X Modellen gerade erst von horizontal auf vertikal umgestellt wurde.

Fazit neues Tesla Model 3

Bisher wurden viele der besprochenen Neuerungen jedoch noch nicht von Tesla bestätigt. Sicher ist nur, dass die Verkaufszahlen des Model 3 vor allem seit Einführung des Model Y eingebrochen sind und Tesla dringend ein Update bringen muss, um die Attraktivität des einstigen Verkaufsschlagers hoch zu halten. Auch die Kunden würden sich fraglos über technische Weiterentwicklungen und Kosteneinsparungen freuen.
Übrigens:
In konkreten Zahlen ausgedrückt möchte Tesla die Produktionskosten des Model 3 um 50 % reduzieren.
Da ist die Hoffnung groß, dass das auch dementsprechend an die Kundschaft weitergegeben wird.


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