Die Renault Zoe im NCAP-Crashtest

Kein Stern für die Renault Zoe beim NCAP-Crashtest 

Zusammenfassung der Ergebnisse des NCAP-Crashtests der Renault Zoe 

Erwachsene Insassen (Gesamtergebnis: 43 %)

Die Ergebnisse in diesem Teilbereich sind leider nicht sehr überzeugend. Die Fahrgastzelle bleibt im versetzten Frontalaufprall stabil. Der Schutz des Brustbereichs für den Fahrer ist dabei aber schwach. Die Knie und Unterschenkel von Fahrer und Beifahrer werden nicht besonders gut geschützt.
Für andere Fahrzeuge wäre die Zoe ein moderat aggressiver Crashpartner, hat die Analyse des Aufprallwagens im Test gezeigt.
Der Frontaufprall über die ganze Breite stellt für den Kopf und die Brust der Fondpassagiere ein erhebliches Risiko dar, hier wurde der Schutz nur als „marginal“ eingestuft.
Bei einem Seitenaufprall ist der komplette Körper gut geschützt, trifft man jedoch auf einen Pfahl, oder wird von einem Hindernis auf der fahrerabgewandten Seite getroffen, sind Kopf und Rumpf nur gering bis schlecht geschützt.
Auch bei einem Heckaufprall schützen die Sitze sowie deren Kopfstützen nur schwach gegen ein Schleudertrauma, außerdem fehlen an Bord moderne Systeme wie eCall, die Multikollisionsbremse oder ein Mittelairbag zwischen Fahrer und Beifahrer.

Insassenschutz von Kindern (Gesamtergebnis: 52 %)

Beim versetzten Frontalaufprall deuteten die Messwerte eines 10-jährigen Dummies auf schlechte Schutzwerte hin. Brust und Kopf des Dummies waren nur geringfügig geschützt.

Beim seitlichen Aufprall besteht für den Kopf eines 10-jährigen Kindes nur schlechter Schutz. Widersprüchliche Informationen zwischen Renault und dem CRS-Hersteller zum verbauten ISOFIX-System ließen den Zoe in dieser Kategorie nicht bestehen.

Ungeschützte Verkehrsteilnehmer (Gesamtergebnis: 41 %)

Der Kopf eines angefahrenen Fußgängers wird gut geschützt, und auch der Stoßfänger bietet immer einen guten Schutz für die Beine des Fußgängers. Dem gegenüber steht ein schlechter Beckenschutz.

Sicherheitsassistenten (Gesamtergebnis: 14 %)

Alle Sitze verfügen über ein Sicherheitsgurt-Erinnerungssystem. Spurhalte- und Notbremsassistent sind optional erhältlich und daher von diesem Test ausgenommen. Serienmäßig ist ein manuell einstellbarer Geschwindigkeitsbegrenzer verbaut, ein Müdigkeitserkennungssystem fehlt.

Die Gesamtbewertung von NCAP für die Renault Zoe lautet: 0 Sterne.

Zur Markteinführung hat die Zoe noch fünf von fünf Sterne im Crashtest erhalten, seither vorgenommene Verschärfungen der Crashtest-Parameter führen nun zu diesem Ergebnis.

Genauere Informationen gibt es wie immer beim ADAC.

Den alten 5-Sterne-Test gibt es dort auch noch zu sehen.


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